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Website Relaunch

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Seit wann steht Ihre Website eigentlich schon im Netz und wann haben Sie zuletzt etwas daran geändert? Auf diese Frage sind Zeiträume von vier oder fünf Jahren (oder sogar noch länger) eine recht häufige Antwort. In diesem Fall sollte man dringend über einen Website Relaunch nachdenken. Einer der am häufigsten genannten Gründe für den Wunsch nach einem Website Relaunch ist bemerkenswerterweise das Design. Sie gefällt dem Besitzer oft schlicht nicht mehr. Dabei ist ausgerechnet dieser Punkt für den Erfolg einer Seite meist gar nicht so entscheidend.

Denn zum einen soll eine Website primär den Nutzern gefallen und nicht unbedingt dem Besitzer. Zum anderen hat sich die Zielgruppe (anders als häufig der Betreiber) keineswegs schon am altbekannten Erscheinungsbild satt gesehen. Dieser Eindruck entsteht auf der Seite des Unternehmens oftmals verständlicherweise durch die sehr viel intensivere Auseinandersetzung mit der Site. Und last not least hat die Optik eines Webauftrittes für die Mehrzahl der Unternehmen nur geringen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens. Die wirklich guten Gründe für einen Website Relaunch lassen sich ganz woanders finden.

Bei der primären Ausrichtung auf Smartphones und Tablets darf es keine Kompromisse geben. Dabei geht es beispielsweise darum, die Größe der Bedienelemente so zu gestalten, dass sie mit der Hand navigierbar sind und Bilder und Texte müssen hinsichtlich Größe und Länge für die kleineren mobilen Displays angepasst werden. Wenn es um Usability geht, gibt es eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten. So können z.B. Telefonnummern direkt mit einer Anrufoption verbunden oder Chat-Fenster eingebunden werden. Außerdem sollte die Tiefe der Seitenstruktur optimiert werden. Jede einzelne Unterseite sollte mit maximal drei Klicks erreicht werden können.

Struktur und Konzept

Gute Planung ist das A und O für einen gelungenen Website Relaunch. Ausgangspunkt sind eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Websites und deren Analyse. Schnell wird dadurch klar, an welchen Stellen Optimierungen möglich sind. Daraufhin legen Sie die Ziele Ihrer neuen Webpräsenz fest. Dabei müssen die folgenden Punkte geklärt werden:

  • Welche Zielgruppen mit welchen Wünschen, Bedürfnissen und Anforderungen sollen adressiert werden?
  • Welche Struktur ist am besten geeignet, um die gesteckten Ziele zu erreichen?
  • Welche Inhalte sind an welcher Stelle und in welchem Umfang erforderlich?
  • Welche Keywords werden festgelegt?

Damit die Website allen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden kann, ist es erforderlich, in dieser Phase zusätzlich zu den Fachleuten für technische Entwicklung und Suchmaschinenoptimierung auch die Experten für Produktmanagement, Einkauf und Markenführung mit einzubeziehen.

Sobald die Struktur des neuen Website festgelegt wurde, kann eine Testumgebung eingerichtet werden, in der weiter probiert, getestet und entwickelt werden kann, ohne dass es Auswirkungen auf die Live-Umgebung gibt. Dafür müssen der Crawler und andere Nutzer ausgeschlossen werden, um eine Indexierung zu vermeiden und unerwünschte Aufmerksamkeit von der in der Erarbeitung befindlichen Seite fernzuhalten. Am sichersten lässt sich die neue Seite mit Hilfe eines Passwortes schützen. Falls Sie vergessen sollten, eines einzurichten, können ungewollte Rankings und Duplicate Content die Folge sein.

Monitoring und Tracking

Wenn Sie dachten, dass mit dem Website Relaunch der Livegang abgeschlossen ist, dann irren Sie sich. Vielmehr müssen ständige Analyse, Weiterentwicklung und Erfolgskontrolle ein ständiger Teil Ihrer Arbeitsroutine sein. Für die Erfolgskontrolle des Website Relaunch sind der Einsatz von Tracking Tools wie Google Analytics sowie der Google Search Console unabdingbar.

Damit überhaupt eine Analyse stattfinden kann, muss einerseits die neue Website mit der Google Search Console synchronisiert, andererseits die Tracking Codes der verwendeten Analysetools impementiert werden. Wenn kontinuierliches Monitoring betrieben wird, werden sich durch die Nutzungsstatistiken jede Menge Hinweise für Möglichkeiten zur weiteren Optimierung finden. Besonderes Augenmerk sollte man auf interessante Eckdaten wie die Besucherzahlen auf einzelnen Seiten (Visits, Klicks, Impressions), außerdem Abbruchraten, Verweildauern, Conversions-Trichter und Pfadanalysen. Damit ist der Erfolg eines Relaunches durchaus als planbar anzusehen.

Fazit: Bei guter Planung, mit Fingerspitzengefühl braucht man sich keine Sorgen machen, dass bei einem Website Relaunch ein Schaden entsteht. Im Gegenteil – er kann sogar zu einem echten Erfolg werden. Das Potential einer flexiblen und zeitgemäßen Website kann von Ihrem Unternehmen voll ausgenutzt werden.

Kommunikation und Live-Gang

Der Website Relaunch sollte niemals kurz vor dem Wochenende oder vor Feiertagen vorgenommen werden. Auch wenn eine erhöhte Nachfrage vorhersehbar ist, ist es kein geeigneter Zeitpunkt für einen Relaunch. Für Verbesserungen sollten hinreichend viele Ressourcen und genug Zeit eingeplant werden, damit diese so schnell wie möglich nach dem Go-Live vorgenommen werden können.

Sobald die neue Website an den Start geht, beginnt die Indexierung. Bis zu diesem Zeitpunkt muss also auch die Sitemap aktualisiert und via Google Search Console an Google geschickt werden. Wenn eine Website viele Unterseiten hat, ist es empfehlenswert, für die Indexierung jeweils separate Sitemaps zu erstellen und an google zu schicken. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Datei Robots.txt. Sie war zunächst dafür verantwortlich, dass die Website im Teststatus nicht von der Google-Indexierung erfasst wurde. Nach dem Launch bewirkt sie die komplette Indexierung oder kann dafür genutzt werden, um einzelne Seiten oder Seitenbereiche von der Indexierung auszunehmen. Verzeichnisse werden zentral von der Datei Robots.txt gesperrt, einzelne Seiten hingegen sollten mittels Robots-Mega-Tags ausgeschlossen werden. Diese übermitteln das Signal an den Crawler, welche Seiten nicht indiziert werden sollen.

Die Welt muss davon erfahren. Sie sollten daher auf keinen Fall vergessen, den Relaunch der neuen Website umfangreich zu kommunizieren. Jeder potentielle Kunde muss erfahren, dass Sie einen neuen Webauftritt haben. Das weckt Neugier und wenn es gut läuft, können Sie dadurch sogar Interessierte zurückgewinnen, die Sie wegen Ihrer alten Website verloren hatten. Außerdem gibt es die Chance, für die optimierte Seite neue Backlinks zu bekommen. Wenn die neue Seite geteilt und anderweitig verbreitet wird, kommen Sie schneller in den Index diverser Suchmaschinen. Darüber hinaus sollten Sie Google auf den neuen Webauftritt aufmerksam machen. Am einfachsten geht es, indem Sie die Indexierung über die Google Search Console beantragen.

Solange die Website noch in der Testphase und daher geschützt ist, können alle Funktionen gründlich getestet werden. Dabei sollten vor allem Content, SEO-Faktoren, interne Verlinkungen und Ladezeiten auf Herz und Nieren überprüft werden. In dieser Phase gibt es häufig folgende Verbesserungen:

  • Anpassung von Meta Beschreibungen
  • Übertragung, Überarbeitung und Konsolidierung von Inhalten
  • Verbesserung des Pages-Speed
  • Einsetzen des Hreflang-Attributes für Regions- oder Sprach-URL
  • Einrichtung von Sitemaps und Robots-txt

Einrichtung von Weiterleitungen

Um Rankingverluste zu vermeiden und den Nutzerfluss über Googles Suchergebnisse zu erhalten, sollten Sie vor der Live-Schaltung der neuen Website unbedingt
301-Weiterleitungen von der alten auf die neuen URLs einrichten. Bis zur Abschaltung des alten Webservers sorgen die 301-Weiterleitungen dafür, dass die neue Seite gefunden und auch gleich indiziert wird. Sollten Seiten mit Relevanz für das Ranking, die hohe Zahlen externer Verweise aufweisen, nicht in der neuen Struktur der Webseite aufgenommen werden, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Mit einem exakten URL-Mapping als Hilfsmittel können die Weiterleitungen kontrolliert werden. Dabei werden die alten URLs den thematisch passenden Adressen der neuen Website zugewiesen. Dieser Schritt dient außer dem Erhalt der Rankingposition auch der Nutzerfreundlichkeit für Besucher der Website sowie der „Crawlability“ für die diversen Suchmaschinen. Ein sehr empfehlungswürdiges Tool für das URL-Mapping ist „Screaming Frog“. Das zeigt auf sehr übersichtliche Weise alle Seiten einer Domain einschließlich ihres Weiterleitungsstatus an. Nicht vergessen werden dürfen auch die Weiterleitungen für PDF Dokumente und Grafiken.

Auch bei allergrößter Sorgfalt kommt es vor, dass mitunter eine Weiterleitung vergessen oder fehlerhaft eingerichtet wird. Das hat die berüchtigten 404-Fehlerseiten zur Folge. Im Zuge eines Relaunches empfehlen wir, auch die 404-Fehlerseite neuzugestalten, um die Nutzer der Seite gleich abzuholen und die Absprungrate so klein wie irgend möglich zu halten. Man sollte auch darauf achten, dass die 404-Fehlerseite auch einen 404-Statuscode an den Crawler schickt. Mit der Google Search Console können die 404-Statuscodes ausgelesen werden, so dass diese schnell identifiziert und die Fehler behoben werden können.

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