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TYPO3 oder WordPress?

Im Bereich OpenSource-Software sind TYPO3 und WordPress – zumindest in Deutschland – die zwei wichtigsten CMS-Lösungen. Das ist auch der Grund, warum wir uns im Großen und Ganzen auf diesen beiden Softwarelösungen konzentrieren, umfangreiche Erfahrungen mit ihnen gesammelt und letztlich hervorragende Ergebnisse mit diesen Systemen erreicht hat.

Die Frage, welches der beiden Systeme „besser“ ist, lässt sich eigentlich nicht sinnvoll beantworten, denn beide haben ihre speziellen Einsatzgebiete und eignen sich für unterschiedliche Arbeitsanforderungen. Dabei greift die Vermutung zu kurz, WordPress etwa sei lediglich für die einfachsten und preiswertesten Lösungen geeignet, während TYPO3 regelmäßig die bessere Lösung darstelle.

Mit rund 70 Mio. Installationen weltweit ist WordPress die global am häufigsten verwendete CMS-Lösungen, dabei wird sie allerdings nur sehr selten für Unternehmenspräsentationen verwendet. TYPO3 hingegen ist weitaus geringer verbreitet: lediglich ca. 750.000 Installationen gibt es weltweit, von denen nur die wenigsten auf private Auftritte entfallen. Die meisten TYPO3 Anwendungen gehören zum Enterprise-Bereich. 70% davon sind Webauftritte im deutschsprachigen Raum, damit ist TYPO3 hierzulande die am häufigsten verwendete CMS-Lösung.

Technische Voraussetzungen für den Betrieb von CMS-Lösungen

WordPress und TYPO3 eignen sich – je nach Anwendung – um Unternehmensseiten zu erstellen. Beide Content Management-Systeme sind OpenSource-Lösungen, das heißt, es müssen keine Lizenzkosten bezahlt werden und es bestehen auch keine Abhängigkeiten von bestimmten Unternehmen oder Plattformen. Für den Betrieb sind ein Webserver und eine Datenbank erforderlich. Diese werden von den gängigen Web-Hoster jeweils bereitgestellt. Bedient werden beide Systeme über ein Web-Interface, in dem der Anwender alle Erweiterungen und die anfallenden Änderungen an der Website eigenständig und vollkommen ohne Programmierkenntnisse vornehmen kann. Um jeweils auf dem aktuellen Stand zu sein, müssen beide CMS-Lösungen in gewissen Abständen mit Updates „aufgefrischt“ werden. Unsere Webdesign Agentur aus Dresden, berät Sie gern zu individuelles Webdesign Lösungen.

Wie WordPress bedient wird

Sowohl TYPO3 als auch WordPress werden über einen Web-Editor im sogenannten Backend des Systems bedient. Dafür sind in beiden Systemen keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich. Auch wer technisch weniger begabt ist, schafft es problemlos, das WordPress-Backend zu bedienen ohne großen Lernaufwand oder Vorkenntnisse. Texte werden über einen Rich-Text-Editor eingegeben, und durch die Vorgabe einer Designvorlage (Theme) kann beim Einstellen von Inhalten nicht viel schiefgehen. Außerdem war WordPress ursprünglich mal als Blog-System gestartet und ist darum ziemlich gut für die Suchmaschinenoptimierung geeignet und bietet SEO-Einstellungen standardmäßig an. Die Erfahrungen zeigen, dass die simple Bedienung dazu führt, dass die Betreiber von WordPress-Websites öfter und mehr Inhalte veröffentlichen als bei anderen CMS-Lösungen.

Wie TYPO3 bedient wird

Zwar ist die Handhabung des Backend von TYPO3 deutlich komplexer, ab auch das ist für jeden leicht zu erlernen. Wer noch keine Erfahrungen hat, fühlt sich zu Anfang womöglich etwas überfordert, vor allem aufgrund der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Funktionen und Einstellungen, die aber größtenteils im täglichen Betrieb keinerlei Rolle spielen. Aber sobald man sich mit der Arbeitsumgebung etwas vertraut gemacht hat, erscheint das TYPO3-Backend erstaunlich aufgeräumt und leicht verständlich.

Bei TYPO3 können Websites mit diversen Inhaltselementen gefüllt und diese dann in diverse Layouts gebracht werden. Einer der Pluspunkte von TYPO3 ist die Möglichkeit, dass auch komplexe und individuelle Workflows eingerichtet werden, indem unterschiedliche Versionen des Webauftritts angelegt werden können. Diese werden bei TYPO3 „Arbeitsumgebungen“ genannt. Das bedeutet, dass mit unterschiedlichen Rechten ausgestattete Redakteure über Änderungen an der Website und über die Freigabe von Inhalten entscheiden können. Ganz allgemein kann man sagen, dass die Rechtevergabe für Administratoren und Redakteure bei TYPO3 deutlich umfangreicher und differenzierter geregelt ist als bei WordPress, wo es entsprechende Plugins gibt.

Individualisierung und Design

Bei der Erstellung eines Designs für eine Website unterscheiden sich die beiden Systeme sehr deutlich. Zu der Zeit als WordPress als Blogsystem entstand, hatten sich im Netz bereits bestimmte Layout-Vorgaben und Designs etabliert. Schnell gab es eine enorme Vielfalt an Themes und Vorlagen, die gegen ein geringes Entgelt oder gar kostenlos verfügbar waren.

Diese Themes umfassen standardmäßig bereits die meisten Menüpunkte und können vergleichsweise unkompliziert an die CI einer Firma angepasst werden. Manche Themes sind vollständig auf eine spezielle Branche ausgelegt und machen es möglich, eine Seitenstruktur, die an einem bestimmten Ort umfassend erprobt wurde, weltweit zu übernehmen. Außerdem hat man mit WordPress die Möglichkeit der automatischen Verknüpfung von thematisch passenden Inhalten, was besonders bei der Optimierung für Suchmaschinen überaus hilfreich sein kann.

Die Arbeitsweise ist bei TYPO3 eine andere. Hier ist das Prinzip eher, dass ein Minimum an Vorgaben gemacht wird anstatt möglichst viele vorgegebene Layout-Vorlagen und Designs anzubieten. Allerdings sind hier spezielle Design-Vorgaben und individuelle Bedürfnisse deutlich professioneller umzusetzen. Bei TYPO3 kann die Designvorlage – ein sogenanntes Template – genau an ein Seitendesign und ein vorliegendes CI angepasst werden. Auch alle möglichen Sonder- und Zusatzfunktionen können eingerichtet werden, wenn das auch mit mehr Aufwand verbunden ist als beim Einbinden eines WordPress-Themes. Darüber hinaus können bei TYPO3 einzelne Elemente spezifischen Layouts zugewiesen werden. Für viele mit enormem Aufwand gestaltete Firmenseiten ist das eine sehr wichtige Funktion.

Zusammenfassung

Das einzige Kriterium für die Entscheidung für eine der zwei in diesem Beitrag vorgestellten CMS-Lösungen sind die Erwartungen an die zu erstellende Website. Dabei ist es weniger wichtig, wie groß das betreffende Unternehmen oder das geplante Webprojekt ist, sondern viel mehr der Zweck, der mit der Website verfolgt wird.

WordPress eignet sich besonders für Websites, die häufig mit rasch wechselnden Neuigkeiten und laufend neuen Informationen versorgt werden sollen, bei denen auch noch die Kommentierbarkeit gewährleistet sein soll. Bei Anforderungsprofilen, die darauf hinauslaufen, dass Texte schnell und ohne besondere Vorkenntnisse publiziert werden sollen und die Inhalte am besten halb- oder gar vollautomatisch suchmaschinenoptimiert verknüpft werden sollen, ist WordPress ebenfalls die beste Lösung. Auch wenn die Zeit ein wichtiger Faktor ist, weil Messen, Produktvorstellungen oder andere Termine drängen, und wenn es weniger um den nachhaltigen und dauerhaften Effekt geht als um die sofortige Wirkung, sollte man sich für WordPress entscheiden.

Über eine TYPO3-Lösung sollte spätestens dann nachgedacht werden, wenn es zum Beispiel darum geht, Produkte mit den zugehörigen Produktattributen und zusätzlichen Informationen aus mehreren Quellen zu präsentieren, oder wenn anspruchsvolle, aufwändige und individuelle Designs gefordert sind. Generell gilt: wenn es um viele Sonderfunktionen, Anpassungen und Knotenpunkte zu anderen Systemen geht, sollte man auf TYPO3 zurückgreifen.

Zwar ist die Konfiguration und Erstellung eines derartigen TYPO3-System deutlich kosten- und zeitintensiver als das bei WordPress der Fall wäre, aber dieser Mehraufwand kann sich vor allem in Hinblick auf künftig mögliche Automatisierungen sehr rasch auszahlen. Denn durch Workflows, Batchverarbeitungen und ausgefeilte Handhabung – beispielsweise von Produktdaten – wird die Handhabung gerade bei komplexeren Webauftritten letztendlich deutlich einfacher. Für professionelle TYPO3 Lösungen empfehlen wir unsere Partneragentur: TYPO3 Webdesign Internetagentur Frankfurt Wiesbaden.

Herkömmliche Enterprise-Anforderungen können damit professionell bearbeitet und im Bedarfsfall auch nachgerüstet werden.

In technischer Hinsicht ist TYPO3 das moderne CMS-System, mit dem komplexe CMS-Infrastrukturen und sehr stabile Anwendungen realisiert werden können. Die aktuelle Datenbank- und Software-Architektur garantiert eine relativ hohe Investitionssicherheit und Leistungsfähigkeit; es handelt sich um ein mit den sich entwickelnden Kundenbedürfnissen mitwachsendes System. Im Gegensatz dazu musste WordPress in den vergangenen Jahren ohne grundlegende Erneuerung der Software-Architektur auskommen, daher ist es weniger für nachträgliche Veränderungen der Systemfunktionen und komplexe Sonderanpassungen konzipiert.

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