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Brauchen B2B-Unternehmen Richtlinien für Soziale Medien?

Richtlinien für Soziale Medien liegen im Trend: Immer mehr Unternehmen verstehen, wie wichtig ein geregelter Umgang mit den Sozialen Netzwerken und dem Internet insgesamt ist. Doch wozu benötigen B2B-Unternehmen Richtlinien für Soziale Medien und was muss beachtet werden, wenn man diese „Guidelines“ konzipiert und erstellt?

In Bezug auf das B2B-Networking und die Online-Kommunikation bieten die verschiedenen Social-Media-Plattformen B2B-Firmen enorme Möglichkeiten. Allerdings ist das Fehlen von Richtlinien, die das Verhalten im und mit dem Internet regeln, auch mit beträchtlichen Risiken behaftet. Und das gilt nicht nur für Mitarbeiter, deren Aufgabenfeld die Kommunikation im Netz ist. Praktische Richtlinien für einen angemessenen Umgang mit Sozialen Medien sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld geben nicht nur dem Unternehmen sondern auch den Mitarbeitern ein höheres Maß an Sicherheit und schützen vor juristischen Problemen.

Für eine gute B2B-Kommunikation brauchen Richtlinien für Soziale Medien klare Ziele. Aus diesen Richtlinien sollte klar hervorgehen, welche Ziele ein Unternehmen mit den verschiedenen Social-Media-Plattformen verfolgt. Basis dafür ist eine B2B-Strategie für die Sozialen Medien. So kann das Unternehmen von den Aktivitäten seiner Mitarbeiter im Internet profitieren – besonders im B2B-Bereich, wo die Kontaktpflege von Partnern und Kunden in zunehmendem Maße über die Sozialen Medien erfolgt. In Bezug auf ältere Mitarbeiter sollte eine Richtlinie für Soziale Medien vor allem zum Mitmachen animieren, da deren langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kunden sehr geschätzt wird. Besonders im B2B-Bereich ist ihre Meinung wichtig und schafft Vertrauen bei der Zielgruppe. Die Jüngeren aus „Generation Web 2-0“ profitieren von der rechtlichen und moralischen Orientierung, wenn sie sich im Netz bewegen. Das Außenbild eines Unternehmens wird durch verbindliche Richtlinien für Soziale Medien gefestigt. Diese Richtlinien sollen nicht etwa das Handeln einschränken, sondern handfeste Handlungsorientierungen im Sinne der Unternehmenspolitik bieten.

Richtlinien für Soziale Medien liegen im Trend

Die Deutsche Medienbeobachtungsagentur hat bereits im Jahr 2012 herausgefunden, dass immer mehr Richtlinien für Soziale Medien veröffentlicht werden. Die entsprechende Untersuchung ergab, dass rund zwei Drittel dieser Richtlinien von privatwirtschaftlichen Unternehmen stammen. Darüber hinaus fand die Medienbeobachtungsagentur heraus, dass inhaltlich bei vielen dieser Richtlinien noch „Luft nach oben“ bestand. Zum Beispiel fehlte bei vielen Unternehmen ein Ansprechpartner, den Mitarbeiter bei Rückfragen zur Richtlinie für Soziale Medien erreichen können. Es gibt auch kaum Informationen darüber, wie intensiv Soziale Medien während der Arbeitszeit genutzt werden.

Eine Richtlinie für Soziale Medien sollte aber auch diese Punkte enthalten. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass die Mitarbeiterschaft und gegebenenfalls der Betriebsrat bei der Erarbeitung der Richtlinie einbezogen werden. Entscheidend ist das Konzept, der Inhalt und die Einführung! Es gilt der Grundsatz „Weniger ist mehr“. Ist ein Regelwerk zu lang, wirkt es abschreckend und ist wenig hilfreich in der Praxis. Wenn die Belegschaft sie nicht akzeptiert, ist auch die beste Richtlinie für Soziale Medien wirkungslos. Deswegen sollte an eine umfassende Kampagne zur Einführung mit Flyern, Aushängen und Infomailings gedacht werden. Mit Workshops in kleinen Gruppen können Vorbehalte gegenüber Richtlinien zu Sozialen Medien abgebaut werden. Demselben Zweck können auch Stellungnahmen von Mitarbeitern zum angemessenen Umgang mit Sozialen Medien dienen. Darüber hinaus gibt es auch gute Erfahrungen mit Erklärvideos zu den Richtlinien für Soziale Medien, wenn diese eingeführt werden.

Zusammenfassung: Richtlinien zu Sozialen Medien haben den Zweck, B2B-Unternehmen rechtlich abzusichern und Regelungen für die Nutzung Sozialer Medien während der Arbeitszeit zu etablieren. Darüber hinaus profitieren B2B-Unternehmen davon, wenn es klare Regeln zum Networking mit Kunden sowie unter Mitarbeitern gibt. Wenn die Richtlinien zu Sozialen Medien die Mitarbeiter dazu ermuntern, sich im Netz als Botschafter ihres Unternehmens zu engagieren, dann wird das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt. Am Ende ist wichtig: die Bedürfnisse des Unternehmens und seine strategischen Ziele müssen immer die Grundlage für eine Richtlinie zu Sozialen Medien sein.

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